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20.12.2015:

GRAS Salzburg kritisiert Arbeitsweise der neuen Exekutive

Grün-alternative Studierende zeigen sich irritiert von der Vorgehensweise und Intransparenz der VSStÖ-AG Koalition

Am Freitag, den 18.12.2015 fand die 1. ordentliche UV-Sitzung der Universitätsvertretung an der Universität Salzburg statt. Dort sollten endlich die Referentinnen und Referenten der neuen Exekutive (VSStÖ-AG) gewählt werden. Eine Wahlurne war jedoch leider nicht vorhanden, wodurch sich die Sitzung in die Länge zog. Referate sollen umbenannt und neue Aufgabenbereiche bekommen, wobei ein Mitglied des VSStÖ zugibt, dass die Umgestaltung der Referate nach außen nicht 100% transparent war. Ivana Ristic (Vorsitzende, VSStÖ) ist sogar der Meinung, dass Konzepte für neue Referate irrelevant sind, vor allem weil dies nur die innere Struktur betrifft.

Katharina Obenholzner, Mandatarin der GRAS kritisiert das Vorgehen der neuen Exekutive: „Man behauptet, mehr für Studierende tun zu wollen, Einblicke und Transparenz sind jedoch Fehlanzeige.“

Das Referat, in dem bisher Gesellschaftspolitik, Ökologie und Arbeit zu Menschenrechten angesiedelt war, wird dem Kulturreferat untergeordnet. Das Thema Menschenrechte wurde bei der „Umsiedelung“ komplett vergessen. Ein Mandatar der AG bemerkt, dass sich die Arbeit zum Thema Menschenrechte auf der ÖH in Grenzen halten soll. Gesellschaftspolitik soll sich ab sofort auf die Arbeit eines Sachbearbeiters im Kulturreferat beschränken. Die neue Pressereferentin ist bemüht um ein „ausgeglichenes Geschlechterverhältnis“ in ihrem Referat, Mitarbeiter*innen fehlen bisher jedoch und sie merkt an, dass sie „mit Frauen nicht so gut arbeiten kann.“

Die Leitung der Sitzung mutet eher wie ein Kaffeekränzchen an, Nicole Vorderobermeier, Mandatarin der Gras „Die Sitzung ist chaotisch und unorganisiert, die Vorsitzende verlässt den Raum, ohne die Sitzungsleitung abzugeben, Mandatarinnen werden übergangen, eine aktiv engagierte Studierendenvertreterin wird ohne Absprache aus einem wichtigen Gremium geworfen – das ist angesichts des Koalitionsbruches, mit dem Spruch, dass die GRAS angeblich nicht kompetent genug war, sehr interessant.“

Interessant ist auch, dass dem VSStÖ scheinbar egal ist, wer sich engagiert, so lange jemand die Arbeit leistet – kritisches Fragen ist hier unerwünscht“ kritisiert Felix Klein, Mandatar der GRAS.

 


 

12.11.2015:

ÖH Salzburg: Holpriger Start in Schwarz-Rote Exekutive

Abermals rechtswidrige Wahl, Wahlaufhebung erwartet

Nachdem die grün-rote Koalition in Salzburg vor sechs Wochen vom SPÖ-nahen VSStÖ aufgekündigt wurde, ist nun in der gestrigen Sitzung der ÖH-Universitätsvertretung ein neues Vorsitzteam gewählt worden. Nachdem die Abwahl der ÖH-Vorsitzenden Katharina Obenholzner (GRAS) kürzlich vom Wissenschaftsministerium als rechtswidrig aufgehoben wurde, ist jetzt abermals mit einer Wahlaufhebung zu rechnen. „Das Gesetz sieht für die Neuwahl der Vorsitzenden eine Einladungsfrist von zwei Wochen vor, tatsächlich wurde die gestrige Sitzung aber erst vor einer Woche eingeladen“, erläutert Katharina Obenholzner von der GRAS. „Der VSStÖ und die ÖVP-nahe Aktionsgemeinschaft glauben offensichtlich, dass die Gesetze für sie nicht gelten. Nach der ersten peinlichen Wahlaufhebung wird jetzt wohl die zweite folgen“, so Obenholzner weiter.
Kritische Fragen und rechtliche Einwände wurden vor der Wahl des neuen Vorsitz-Teams von VSStÖ und AG abgewürgt. Es wurde der Antrag auf Schluss der Debatte gestellt und mit den schwarz-roten Stimmen durchgepeitscht. „Die Angst vor kritischen Fragen und die offensichtliche Inkompetenz bei der Interpretation von Satzung und Gesetz lassen Zweifel aufkommen, ob das neue Vorsitzteam tatsächlich gut auf die kommende Arbeit vorbereitet ist“, so Nicole Vorderobermeier (GRAS).
Die ÖH verliert ihre Transparenz – VSStÖ macht den Schüssel: Sowohl das Wirtschaftsreferat als auch der ÖH-Vorsitz sollen in der neuen Koalition vom VSStÖ besetzt werden, der nur als drittstärkste Fraktion aus der letzten ÖH-Wahl hervorgegangen ist. „Damit lässt sich der VSStÖ wie einst Wolfgang Schüssel als Dritter zum Ersten machen und erhält dazu noch die zwei Positionen, die die ÖH nach außen vertreten und bei Rechtsgeschäften bis zu 9.000€ gemeinsam zeichnungsberechtigt sind. Sämtliche internen Kontroll- und Transparenzmechanismen werden dadurch außer Kraft gesetzt“, warnt Nicole Vorderobermeier.


29.10.2015:
ÖH-Salzburg; Ende der GRAS-Exekutive, neuer Vorsitz konnte nicht gewählt werden
Wir sind schockiert über die heutige Sitzung der Universitätsvertretung!
Nach dem Ende der GRAS-Exekutive in der ÖH konnte heute aufgrund mangelnder Vorbereitung von Seiten des VSStÖ kein neues Vorsitzteam gewählt werden. Das studienälteste Mitglied (VSStÖ) der Universitätsvertretung übernimmt folglich den 1. Vorsitz. Hoffentlich schafft man es bei der kommenden Sitzung ein neues Team zu wählen und professioneller zu agieren, als dies heute der Fall war!Wir bedanken uns bei euch für eure Unterstützung in den letzten sechs Jahren voll erfolgreicher und progressiver Hochschulpolitik.
Die GRAS steht natürlich weiterhin für eine fortschrittliche, linke ÖH-Politik und wird sich auch weiterhin für Dich einsetzen!

27.10.2015:
THE LEFT IS UNDEAD! Halloweenparty im Denkmal
Trotz der aktuellen politischen Lage in Österreich ist es klar: Die Linke ist untot! Passend zum nahen Halloween feierten wir im Denkmal die untote Linke mit 30 bis 40 Gästen, coolen DJ’s und allerlei Alkohol. 😉
Zuvor konnten wir den zweiten erfolgreichen Beginn unserer beiden neuen Veranstaltungsreihen verzeichnen. Während wir letzten Woche den linken Lesekreis starteten, haben wir diese Woche unsere Filmreihe Hirnfutter mit der Dokumentation Wer rettet wen? begonnen.

7.10.2015: Koalitions-Crash und ein Genosse Burschenschafter im VSStÖ
Zu den aktuellen Geschehnissen in Salzburg – dem Ende der grün-roten Koalition und dem scharfen Rechtsruck des VSStÖ – hat nun auch Simon Hofbauer, Abgeordneter im Salzburger Landtag, Stellung genommen:
„Ich war gerade auf Einladung unsres Partner-Landtages im rot-grün regierten Rheinland-Pfalz zu Besuch, als mich letzten Freitag der Anruf ereilte, dass der „rote“ VSStÖ in Salzburg – nach nur drei Monaten – die Koalition mit der GRAS sprengen wird. Der fliegende Wechsel zur ÖVP-nahen Aktionsgemeinschaft (AG) war zu dem Zeitpunkt schon paktiert. Wohl um unangenehmen Fragen nach dem Warum und Wieso auszuweichen hat der Salzburger VSStÖ das Koalitionsende mit einer haarsträubende Geschichte begründet. Ein persönliches Gespräch mit der GRAS zu den Vorwürfen gab es natürlich nicht. Stattdessen wurde bei der APA eine Presseaussendung zum Koalitionsbruch mit Sperrfrist 17.00 eingestellt und die grünen KollegInnen auf ebendiesen Zeitpunkt bestellt. Das ist hinterfotzig, feig und schlechter politischer Stil. Und es zeigt wie viel Rückgrat die handelnden Personen im VSStÖ derzeit beweisen. […]“

2.10.2015: GRAS Salzburg kritisiert Rechtsruck des VSStÖ
Utl: Grün-alternative Studierende kritisieren den roten Koalitionwechsel zur Aktionsgemeinschaft in der ÖH Salzburg
Am Freitag wurde die seit 2009 bestehende grün-rote Koalition in der ÖH Salzburg abrupt beendet. Der SPÖ-nahe Verband Sozialistischer Student_innen (VSStÖ) teilte per Presseaussendung mit, ab sofort mit der ÖVP-nahen Aktionsgemeinschaft (AG) zu koalieren. 
Begründet wurde das Koalitionsende mit vagen Vorwürfen, sensible Daten seien an Dritte weitergegeben worden, wobei kein Schaden entstanden sei. „Die Vorwürfe sind völlig aus der Luft gegriffen. Leider hat der VSStÖ nicht das Gespräch gesucht hat, um diese fadenscheinigen Vorwürfe sachlich zu klären, sondern sie medial als Vorwand für einen Koalitionsbruch genutzt“, so Katharina Obenholzner, Vorsitzende der ÖH Salzburg (Grüne & Alternative Student_innen). „Unsere einzige Erklärung ist, dass es dem VSStÖ nur um den Vorsitz und mehr Posten geht.“
„Wir bedauern die Entscheidung des VSStÖ, die seit 6 Jahren erfolgreich grün-rote Zusammenarbeit mit derart fadenscheinigen Vorwürfen zu beenden“, so Nicole Vorderobermeir vom ÖH-Vorsitzteam (GRAS). „Unter der Führung von Maximilian Wagner, der unter anderem in einer konsevativen Studentenverbindung aktiv ist, scheint der VSStÖ scharf nach rechts abzubiegen. Damit entfernt sich der VSStÖ Salzburg weit von seinen Grundsätzen und jeglichem Anspruch, eine kritische, linke ÖH zu gestalten.“
„Dieser Rechtsruck in Richtung ÖVP-naher Aktionsgemeinschaft ist absolut unverständlich. Offenbar färbt der Rechtsruck der SPÖ im Burgenland auf den VSStÖ ab“,  so Obenholzner abschließend. „Gerade in Zeiten gesellschaftlicher Entsoldiarisierung und einer erstarkenden FPÖ braucht es linke, kritische Hochschüler_innenschaften. Die GRAS steht für starke, progressive Studierendenvertretung und hatte dabei mit dem VSStÖ lange Zeit eine Verbündete, die nun offenbar nach rechts abgleitet.“ 

 

Demo: Pro Choice Is Ois, Sa, 25.07.2015, ab 12.30 Uhr am Hbf

Am Samstag, den 25.07.2015, findet wieder der alljährliche „1000-Kreuze-Marsch“ christlicher FundamentalistInnen in Salzburg statt. Ihr Ziel ist es, die bisherigen, hart erkämpften Errungenschaften von Frauen* im Bezug auf Selbstbestimmung über ihren Körper zu nehmen bzw. weiter einzudämmen.
Wir halten dagegen und sprechen uns gegen die Reduzierung von Frauen* auf Gebärmaschinen aus. Die Rechte und das Wohlbefinden von Frauen* dürfen nicht hinter die eines Zellhaufens gestellt werden.

Wir sind stattdessen für SELBSTBESTIMMUNG und fordern:

Entscheidet sich eine Frau* für einen Schwangerschaftsabbruch und lässt diesen durchführen, so ist der Abbruch immer noch im österreichischen Strafgesetzbuch festgehalten (§ § 96 und 97). Wir wollen, dass sich das ändert. Schwangerschaftsabbruch darf nicht strafbar sein!

Frauen* werden dabei Hürden in den Weg gestellt, wenn es um die Umsetzung von Schwangerschaftsabbrüchen geht. Zugang zu Abbrüchen in öffentlichen Krankenhäusern bekommen Frauen* derzeit weder in Tirol noch in Vorarlberg, österreichweit in nur sehr wenigen Krankenhäusern. Dadurch werden viele Frauen* dazu gezwungen, Abbrüche anderswo durchführen zu lassen – das bedeutet zusätzlicher finanzieller Aufwand und Stress. Wir wollen gut ausgebildete Ärzt*innen, die den minimalen Eingriff flächendeckend medizinisch korrekt vornehmen können und neutrale Beratungsstellen – in ALLEN Bundesländern!

Die Kosten für einen Schwangerschaftsabbruch betragen zwischen 400 bis 1.000 Euro, das ist eine der höchsten Raten europaweit. Österreichische Krankenkassen zahlen derzeit nichts dafür – auch das soll sich ändern!

Frauen* sind individuelle Subjekte, die über ihr eigenes Leben bestimmen können! Niemand kann uns einreden, dass Frauen* weniger Wert sind als ein Zellhaufen in unserem Körper! Wir werden uns dagegen wehren, unhygienische Schwangerschaftsabbrüche mit Drahtkleiderbügeln auf Küchentischen vorzunehmen zu müssen! Wehren wir uns gegen Fremdbestimmung über unsere Körper!

FÜR DIE FREIHEIT, FÜR DAS LEBEN – SELBSTBESTIMMUNG MUSS ES GEBEN!

Weitere Lesetipps:
https://infoladensalzburg.wordpress.com/2015/06/19/pro-choice-is-ois-broschure-zum-download/
www.die-abtreibung.at.tf
no218nofundis.wordpress.com

 


 

ÖH Salzburg: GRAS-VSStÖ setzen Koalition 2015-17 fort
Die Grünen & Alternativen StudentInnen (GRAS), die bei der ÖH-Wahl im Mai erneut stärkste Kraft wurden, setzen die Koalition mit dem Verband Sozialistischer StudentInnen (VSStÖ) in der ÖH Salzburg fort.

Bei der konstituierenden Sitzung am Donnerstag, 18. Juni, wurde die amtierende ÖH-Vorsitzende Katharina Obenholzner (GRAS) wiedergewählt. Die Salzburgerin studiert im Master Soziologie an der Universität Salzburg und Innovationsentwicklung an der Fachhochschule Salzburg. Als stellvertretende Vorsitzende wurden Maximilian Wagner (VSStÖ) und Nicole Vorderobermeier (GRAS) gewählt. Die grün-rote Koalition stützt sich auf eine Mehrheit von 9 von 15 Stimmen im Studierendenparlament.

„Wir haben seit 2009 viel für Salzburgs Studierende erreicht, zuletzt das günstigere Semesterticket in Form der neuen ‚StudentCARD‘. Wir freuen uns, die seit 2009 bewährte grüne-rote Zusammenarbeit weiterzuführen“, so Katharina Obenholzner. „Unser Schwerpunkt bleibt die Verbindung von praktischem Service für Studierende mit einer starken Vertretung in der Politik. Gerade in Zeiten zunehmender Fremdenfeindlichkeit, sozialer Ungleichheit und Krisen braucht es eine kritische Studierendenschaft. In der Hochschulpolitik setzen wir uns weiter für freie Bildung, gratis Lernmaterialien und vielseitige Lehre ein.“

Neben der Fortsetzung bestehender Projekte will die ÖH Salzburg in der neuen Funktionsperiode 2015-2017 mehr tun, um neue Studierende in die Vertretungsarbeit einzubinden. „Viele Studierende sehen die ÖH vorrangig als eine Serviceeinrichtung und unterschätzen die Möglichkeiten, sich selbst einzubringen und eigene Projekte umzusetzen. Daher haben wir neue Mitarbeitsformen geschaffen. So können sich auch Studierende mit wenig Zeit oder weiter entfernten Wohnorten besser einbringen“, so Nicole Vorderobermeier.

 


 

Demo: Salzburger Umbrella March, Do., 18. Juni ab 17 Uhr

Flüchtlinge brauchen Schutz – Wir spannen den Schirm auf! Am Donnerstag, 18. Juni, findet der Salzburger Umbrella March statt. Treffpunkt ist um 17 Uhr vor dem Schloss Mirabell; die Route führt zum Mozartplatz. Bring Schilder und Regenschirme mit! Die Forderungen des Bündnisses zum Umbrella March sind:

Sichere Wege öffnen
Flüchtlinge müssen die Möglichkeit haben, gefahrlos nach Europa zu gelangen, um hier einen Asylantrag stellen zu können. Deshalb fordern wir legale Einreisemöglichkeiten und humanitäre Aufnahmeaktionen.

Integration ermöglichen
Viele Flüchtlinge bekommen zwar Asyl, allerdings besteht ein massiver Mangel an Integrationsmaßnahmen. Die Situation am Arbeits- und Wohnungsmarkt führt zu menschenunwürdigen Lebensumständen. Und es fehlt an kostenlosen Deutschkursen. So drohen Armut und Obdachlosigkeit.

Mindestsicherung für Subsidiär Schutzberechtigte
Von der Salzburger Landesregierung fordern wir, dass sie auch Subsidiär Schutzberechtigten die Mindestsicherung gewährt. In allen anderen Bundesländern (mit Ausnahme des Burgenlands) ist dies bereits der Fall. Subsidiär Schutzberechtigte sind jene Flüchtlinge, die keinen Asylstatuts erhalten, die aber aus menschenrechtlichen Gründen nicht in Herkunftsländer zurückgeschoben werden können, beispielsweise wegen eines Bürgerkriegs.

 


 

Themenabend:

Utopien zu Migration jenseits von Nation & Kapital (18. Juni, 19 Uhr)

Aktuell wird viel über die rassistische Asylpolitik und die erschreckende Fremdenfeindlichkeit in Österreich diskutiert. Dabei beherrscht nicht nur das Scheitern der rot-schwarzen Bundesregierung die Debatte, sondern auch viele problematische Vorstellungen, die ihren Weg in unsere Köpfe gefunden haben. Es dominieren Fragen wie „Was nutzen uns EinwanderInnen?“, „Welche Menschen sollen nach Österreich ziehen dürfen – und welche nicht?“ oder „Was kostet die Umsetzung des Menschenrechts auf Asyl?“ In diesen Fragen spiegelt sich ein Denken wider, das in Nationalstaaten entstanden ist und einer kapitalistischen Logik folgt.

Beim nächsten Themenabends wird diskutiert, wie und warum Staaten überhaupt Migration regulieren und einschränken – und was es für eine Gesellschaft braucht, in der alle Menschen sich frei bewegen und frei leben können.

Interessierte sind herzlich willkommen!

Wann: Donnerstag, 18. Juni, ab 19:00 Uhr
Wo: Glockengasse 6, 1. Stock
Kontakt: salzburg@gras.at

Vorher findet ab 17 Uhr der „Salzburger Umbrella March“ für die Rechte von Flüchtlingen statt. Treffpunkt ist vor dem Schloss Mirabell. Schilder, Transpis, Regenschirme und Schlauchboote können gerne mitgebracht werden!

 


 

9. Juni 2015: Breaking News – billigeres Studi-Ticket für Salzburg ab September

Mit September kommt ein neues, billigeres Semesterticket für Salzburger Studierende! Dabei wird der Maximalpreis für Pendler*innen mehr als halbiert und sinkt von derzeit € 616 auf € 299 pro Semester! Für die Kernzone gibt es keine Preissteigerung – das Ticket für die Stadt Salzburg wird sogar etwas günstiger (€ 119 statt € 126).

In der ÖH Salzburg haben GRAS und VSStÖ viel gearbeitet und lange mit Landesrat Mayr und dem Salzburger Verkehrsverbund verhandelt, um diese Verbilligung als ersten Schritt hin zu leistbarer Mobilität zu erreichen. Es ist aber nur die erste Etappe: Unser Ziel ist mittelfristig eine s`COOL-Card für Studierende, die (wie jene für Schüler*innen und Lehrlinge) nur 96 Euro im Jahr kostet und für das ganze Bundesland gilt. Die soll für alle gelten – auch jene über 26. Langfristig braucht es aus verkehrs-, städte- und umweltpolitischen Gründen gratis Öffis.

Schon 2013 hat die ÖH mit damaligen ÖH-Vorsitzenden Simon Hofbauer (GRAS) die Kampagne „1 Land, 1 Jahr, 1 Ticket“ forciert. Durch das Engagement viele ÖH-Mitarbeiter*innen konnte jetzt die erste Verbesserung seit vielen Jahren erreicht werden. Sie tritt mit September 2015 in Kraft.

ticketgruppe
(vorne: Simon Hofbauer (eh. ÖH-Vorsitzender, GRAS), Hans Mayr (Landesrat), Katharina Obenholzner (ÖH-Vorsitzende GRAS), Damian Taferner (Studierendenvertreter) // hinten: Kay-Michael Dankl (GRAS), Marco Stadlberger (ÖH-Sozialreferent), Johannes Gfrerer (SVV))

 


 

8. Juni: Wie rechts ist die SPÖ? Diskussionsabend am Do., 11. Juni 2015

Rückt die SPÖ nach rechts – oder ist sie schon längst dort? Im Burgenland koaliert die SPÖ mit der rechtsextremen FPÖ; die Bundespartei nimmt das schulterzuckend bis wohlwollend hin; und in den anderen Bundesländern liebäugeln immer mehr Rote mit einem Pakt mit den Blauen – in Salzburg etwa SPÖ-Landessprecher Walter Steidl und Arbeiterkammer-Präsident Siegfried Pichler. Vom einst hoch gehaltenen antifaschistischen Grundsatz der SPÖ sind nur mehr Fetzen übrig.

Aber was steckt hinter diesem aktuellen Dammbruch? Oberflächlich betrachtet versucht die SPÖ, den drohenden Machtverlust durch die Option rot-blauer Koalitionen auszugleichen, der ihr mit dem Absturz bei Wahlen droht. Die SPÖ rückt nach rechts, beschließt Bettelverbote und fremdenfeindliche Gesetze, und redet zunehmend wie Pegida oder die FPÖ. Allerdings ist das kein neuer Trend. Gerade im Burgenland versucht die SPÖ seit Jahren ihre blauen Konkurrenz in Sachen Fremdenfeindlichkeit und Rassismus rechts zu überholen. Die kritischen, linken Kräfte in der SPÖ sind längst in der Defensive und verlieren immer mehr an Boden.

Daraus ergeben sich viele Fragen, über die wir beim Diskussionsabend am 11. Juni diskutieren, z.B.: Wie weit rechts steht die SPÖ? Woher kommt der jetzige Rechtsruck? Und in welchem gesellschaftlich-politischen Kontext findet das statt?

Donnerstag, 11. Juni
19-20:30
Glockengasse 6 (1. Stock)

 


 

1. Juni: Themenabend – G7-Gipfen in Elmau; Kritik, Widerstand, Alternativen

Am Wochenende 6-7. Juni findet der G7-Gipfel in Elmau (Bayern) statt. In der Postkartenidylle von Schloss Elmau versammeln sich sieben StaatenlenkerInnen aus dem Globalen Norden, die für eine internationale Politik stehen, die sich längst von demokratischer Willensbildung und Kontrolle verabschiedet hat. Ob in Sachen Armutsbekämpfung, Flucht und Migration, TTIP oder Klimaschutz – die G7 betreiben für eine brutale Politik auf Kosten der Ärmeren, der Umwelt und zu Lasten der Demokratie. Ein breites Spektrum politischer und zivilgesellschaftlicher Gruppen will das nicht schweigend hinnehmen und organisiert Proteste gegen den Gifel.

Beim Themenabend am Donnerstag, 4. Juni, diskutieren wir über die G8/G7, die linke Kritik an und Proteste gegen ihre Politik sowie über mögliche Alternative zum Politikmodell der G7.

Donnerstag, 4. Juni
Ab 19 Uhr
Glockengasse 6, 1. Stock

Wir freuen uns über Interessierte!

 


 

31. Mai: PRIVATE REVOLUTIONS

Am 2. Juni (18:00 im Das Kino) zeigt die GRAS Salzburg in Kooperation mit der Grünen Bildungswerkstatt Salzburg den Film „PRIVATE REVOLUTIONS“: Vier junge Ägypterinnen kämpfen um die Verbesserung ihrer Welt:
* Amani engagiert sich mit ihrer Radiostation und ihrem Verlag für mehr Frauenrechte und stößt als unverheiratete Business-Frau alle vor den Kopf.
* Fatema versucht ihre politische Karriere bei den Muslimbrüdern mit ihren Verpflichtungen als Mutter zu vereinbaren.
* Die Nubierin May kündigt ihren Job als Bankerin, um ein Entwicklungsprojekt im konservativen Süden Ägyptens aufzubauen.
* Sharbat widersetzt sich ihrem Mann sowie ihrem sozialen Umfeld und riskiert alles, indem sie mit ihren Kindern gegen das Regime demonstriert.

Anschließend: Publikumsgespräch mit Produzentin Daniela Praher

Interessiert? Wir verlosen 25 Karten an Salzburger Studierende – schreib uns einfach eine E-Mail an salzburg@gras.at und du bekommst eine gratis Eintrittskarte! 🙂


 

21. Mai: ÖH-Wahl; GRAS gewinnt 4x in Salzburg!

Die Grünen- & Alternativen  StudentInnen (GRAS) werden in Salzburg vier Mal stimmenstärkste Kraft. Auch über alle Salzburger  Hochschulen gerechnet ist die GRAS klar stärkste Fraktion. Das bundesweite Ergebnis konnte von 15 auf 20% verbessert werden. Mit dem erstmaligen Einzug der GRAS in der Fachhochschule Salzburg ist die GRAS somit an drei Salzburger Hochschulen vertreten (Universität Salzburg, Mozarteum, FH Salzburg).

Die Ergebnisse im Detail:
► Platz 1 an Uni Salzburg (Hochschulvertretung): 31,6%
► Platz 1 an Uni Salzburg (Bundesvertretungs-Stimmen): 29,9%
► Platz 1 am Mozarteum (BV-Stimmen): 33,2%
► Platz 1 an der Pädagogischen Hochschule (BV-Stimmen): 37%
► Fachhochschule (BV): Platz 2 mit 27,2%

Vielen Dank für eure Unterstützung!

Jetzt starten wir mit vielen neuen Ideen, Projekten und neuem Schwung in die nächste ÖH-Funktionsperiode. Du hast Anregungen für unsere Arbeit? Wir freuen uns auf deine Inputs an salzburg@gras.at!

Get active: Mach auch du mit bei der GRAS Salzburg!
Wir freuen uns über neue AktivistInnen. Schreib uns einfach an salzburg@gras.at

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