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Unsere Themen

Die Gras erklärt dem VSStÖ das "Uni:versum"

Sonntag, den 06. Mai 2007 um 13:17 Uhr

Das neue UniCafe (Universum - neben der Hauptbibliothek) wird von der Universität Salzburg (durch eine Subvention von € 250.000,--) und auch vom Vorsitzenden der ÖH (Christoph Eder - VSStÖ durch eine Rundmail an alle StudentInnen, zur Eröffnung) unterstützt, der Konzern welcher hinter dem stylischen Kaffeehaus steht ist NESTLE:

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Soziale Einschnitte

Freitag, den 27. April 2007 um 18:37 Uhr

Ob schwarz-blau, schwarz-orange oder rot-schwarz: Die letzten Jahrzehnte brachten für Studierende viele soziale Einschnitte: 1995/96 die Abschaffung der Freifahrt am Studienort sowie die Verschärfung der Richtlinien für den Bezug der Familienbeihilfe und der Studienbeihilfe. 2001 die Einführung der Studiengebühren. 2007 das absurde Sozialdienstmodell.

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Menschenrechtsverletzungen... direkt vor unserer Nase

Mittwoch, den 29. Juni 2011 um 14:36 Uhr

Folter in Guantanamo Bay, Todesstrafen in China, Demonstrationsverbote in Syrien. Menschenrechtsverletzungen geschehen in anderen Ländern - und direkt vor unserer Haustüre.

Europa - Land der Menschenrechte, Österreich - Insel der Seligen. Während BesitzerInnen österreichischer Pässe ungestört ihr Leben führen (solange sie nicht arm oder politisch aktiv sind), droht anderen Menschen die Zerstörung ihrer Existenz. Und das nicht manchmal und in Ausnahmefällen.

Anfang Mai konnte die Abschiebung von W. gerade noch verhindert werden. W.'s Vater wurde in Ghana ermordet. Aus Angst um sein Leben floh W. nach Europa und lebte seit 3 Jahren in Salzburg. Nun sollte er wieder dorthin zurück geschickt werden. Sein Leben ist in den Augen der Behörden wenig wert. Nur durch seinen engagierten FreundInnenkreis konnte die Schubhaft verhindert werden. Seine Abschiebung ist aber nur aufgeschoben, nicht aufgehoben.

Ende Mai in Salzburg: Ein Mazedonier wurde nach 8 Jahren in Österreich abgeschoben. In dieser Zeit heiratete er, bekam ein Kind und fand Arbeit. Grund für seine Abschiebung: Ein Diebstahl vor 6 Jahren, der aufgrund seiner Nichtigkeit nicht einmal rechtlich geahndet wurde.

Von diesen Fällen wissen wir nur, weil sie besonders absurd und unglaublich sind. Oder weil die Betroffenen ausnahmsweise einen großen FreundInnenkreis besitzen. All jene, die in Schubhaft sitzen, keinen Kontakt nach draußen haben – all diese werden ohne Medienberichte abgeschoben. Ohne Rücksicht auf deren Leib und Leben.

Wer sich gegen diese ständigen Menschenrechtsverletzungen einsetzen will, dessen Ziel muss sein: Abschiebungen stoppen – sofort!

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"Abschiebung stoppen - Internationalität fördern"

Donnerstag, den 14. April 2011 um 11:28 Uhr

"Die geltenden Fremdenrechtsbestimmungen richten sich gegen Einzelpersonen, denen beim Versuch in Österreich Fuß zu fassen alle erdenklichen Hürden in den Weg gelegt werden. Außerdem sind sie ein weiterer Auswuchs einer wissenschaftsfeindlichen Politik", kritisiert Maria Clar, Spitzenkandidatin der GRAS (Grüne & Alternative StudentInnen) und macht deutlich, dass auch Studierende davon Betroffen sind. " Für Menschen aus Nicht-EU und -EWR-Staaten ist es fast unmöglich in Österreich zu studieren. Ihnen werden immense bürokratische sowie finanzielle Hürden in den Weg gelegt", so Janine Wulz, ebenfalls Spitzenkandidatin der GRAS.

So müssen Nicht- EU und EWR- BürgerInnen unter anderem, um überhaupt einen Antrag auf ein Studierendenvisum stellen zu können, ein Vermögen von knapp 5000Euro nachweisen. "Welcher österreichische Studierende wäre bitte dazu in der Lage, so eine Summe nachzuweisen?", gibt Clar zu bedenken. Doch damit nicht genug. "Haben Studis ihre Aufenthaltsgenehmigung einmal erhalten, kann diese jedoch bereits wegen absurdester Kleinigkeiten wieder entzogen werden. Da reichen schon Verwaltungsübertretungen oder ein zu spät erbrachter Nachweis des Studienerfolges. Deshalb Menschen in Schubhaft zu stecken oder gar abzuschieben ist Wahnsinn", so Wulz.

"Die GRAS sieht es auch als eine der zentralen Aufgaben der ÖH solche Missstände aufzuzeigen, denn schließlich ist sie die Vertretung aller in Österreich Studierender. Nicht zuletzt, um einen internationalen Wissenschaftsbetrieb in diesem Land zu ermöglichen, der auch über den Tellerrand schaut" Wulz weiter. "Dazu braucht es aber weitreichende Schritte. Die GRAS fordert die umgehende Abschaffung finanzieller und bürokratischer Hürden, eine Öffnung des Arbeitsmarktes für Nicht- EU bzw. EWR- BürgerInnen, sowie das passive Wahlrecht für ausländische Studierende", fassen Clar und Wulz zusammen.

   

Asyl oder die Missachtung eines Menschenrechts

Mittwoch, den 13. Oktober 2010 um 07:28 Uhr

 

Die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte (1948) beinhaltet den Artikel 14: Jeder hat das Recht, in anderen Ländern vor Verfolgung Asyl zu suchen und zu genießen. Fragt sich nur, ob das alle ÖsterreicherInnen wissen?

Laut einer Studie von 'menschenrechte.jetzt' kennt nur ein Drittel von insgesamt 1000 Befragten dieses Recht. Selbst bei Innenministerin Fektar hat es den Anschein, als würde sie noch nicht davon gehört haben, dass es Menschen gibt „die aus der begründeten Furcht vor Verfolgung wegen ihrer Rasse, Religion, Nationalität, Zugehörigkeit zu einer bestimmten sozialen Gruppe oder wegen ihrer politischen Überzeugung“ (Genfer Flüchtlingskonvention 1951) geflohen sind. Stattdessen bekommt man vermittelt, AsylwerberInnen seien Kriminelle und müssten deshalb besonders streng kontrolliert werden. Solche Assoziationen wiederum freuen die rechten Parteien, bestätigen sie doch ihre eigenen Ansichten.

Neben den obigen fragwürdigen 'Willkommensgrüßen' ergeben sich noch weitere gravierende Problematiken:

 

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