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ÖH Salzburg: Wissenschaftsminister Hahn rücktrittsreif

Kein UG 08 auf dem Rücken der Studierenden

Nach genauem Studium des von Wissenschaftsminister Hahn vorgelegten Entwurfs einer UG-Novelle sind sich die oppositionellen Grünen und Alternativen Studierenden,  sowie die Exekutivfraktionen VSStÖ,  Aktionsgemeinschaft und Unabhängige Namensliste einig: "So nicht Herr  Minister, meint Michael Trinko (VSStÖ), Vorsitzender der ÖH Salzburg, und verweist auf die geplante Einführung von Zugangsbeschränkungen für Master- und Doktoratsstudien, die (teilweise) Freigabe der Studiengebühren, sowie den prolongierten Abbau inneruniversitärer Demokratie.

Diese drei Umfaller des Ministers sind es auch, die Desirée Summerer von der GRAS besonders sauer aufstoßen: Wenn Hahn unbedingt Liesl Gehrer spielen will, dann soll er das ruhig tun. Aber dort wo er hingehört, nämlich in der Politpension!, fordert sie.  Vehement spricht sich die ÖH Salzburg gegen eine weitere Beschränkung der Rechte des Senates aus und fordert daher die Abschaffung des Unirates. "Die Kompetenzen des Unirates sollen wieder an den Senat übertragen werden", schließt Christian Niedermüller, stv. Vorsitzender der ÖH Salzburg und Obmann der Aktionsgemeinschaft. 

Befragt nach dem von SPÖ-Wissenschaftssprecher Josef Broukal eingebrachten Gegenentwurf, orten die Salzburger StudierendenvertreterInnen tendenziell eine leichte Verbesserung. Unisono betonen sie aber, dass die Salzburger Studierenden nicht eher ruhen werden, als bis ihre Forderung nach freien, offenen und demokratischen Universitäten vollständig erfüllt sind.

OTS  | ÖH Salzburg

 

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