GRAS und VSStÖ in Koalition
Dienstag, den 16. Juni 2009 um 16:13 Uhr
Am 16. Juni 2009 hat sich die Universitätsvertretung (UV) der Österreichischen HochschülerInnenschaft Salzburg konstituiert. Die GRAS als stimmstärkste Fraktion (6 von 13 Mandaten) bildet nun eine Koalition mit dem VSStÖ (2 Mandate).
Das neue Vorsitzteam bilden ab 1. Juli Hannes Blaschke (GRAS), Svjetlana Vulin (VSStÖ) und Tatjana Markl (GRAS). Die Vorsitzenden, ReferentInnen und SachbearbeiterInnen werden als Team arbeiten. Sie sind prinzipiell gleichberechtigt, um bestmöglich die innere Zusammenarbeit (z.B. die Koordination der einzelnen Referate) zu stärken und als Repräsentanz nach außen für die Interessen der Studis (also deine!) einzutreten. Für faire Studienbedingungen werden sich die jeweiligen ReferentInnen mit verschiedenen Projekten und Aktionen engagieren.
Ungeachtet der neuen Koalition wird die ÖH die Gerichtsverhandlungen bezüglich der finanziellen Ungereimtheiten auf Seiten früherer VSStÖ-Mitglieder in der letzten Funktionsperiode natürlich weiterführen! Die betreffenden Personen werden aus den Tätigkeiten der ÖH zur Gänze ausgeschlossen.
Eine (Wieder-)ausbau der universitären Demokratie ist dringend nötig - wir Studierende sind ein integraler Teil unserer Gesellschaft und müssen Möglichkeiten schaffen und nutzen, diese aktiv mitzugestalten! Daher fordert die neue ÖH-Exekutive in Salzburg alle Studierenden auf, sich in offensiv in die Tätigkeiten der ÖH einzubringen und deren vielfältige Formen der Unterstützung wahrzunehmen.
Beispielsweise werden viele offizielle Funktionen in der ÖH, die auch mit erheblichen Handlungsspielräumen verbunden sind, nicht fraktionell besetzt, sondern offen ausgeschrieben! Es sind daher alle politisch interessierten Studierenden aufgerufen, sich im kommenden Wintersemester bei den öffentlichen Ausschreibungen zu melden! Hervorzuheben sind auch die umfangreichen Möglichkeiten, finanzielle Unterstützung für studentische Initiativen und Projekte einzuholen. Insgesamt sollen in der nächsten Funktionsperiode politische Themen, etwa die gegenwärtige Bildungsökonomisierung, Feminismus und gesellschaftspolitische Bewusstseinsbildung wieder stärker in den Vordergrund rücken.
- Die strukturelle Diskriminierung der Frau wird bekämpft. Die Notwendigkeit hierfür zeigt allein schon die Tatsache, dass es trotz eines hohen Frauenanteils unter den Studis in ganz Österreich keine einzige Rektorin gibt!
- Das Menschenrecht Bildung darf nicht durch die Unterfinanzierung und Ökonomisierung der Universität seitens des Ministeriums verletzt werden!
- Für eine barrierefreie Uni ohne inhumane Zugangsbeschränkungen: die Studieneingangsphase der kommenden UG-Novelle lehnen wir strikt ab!
- Eine stärkere Solidarisierung ist
grundsätzlich nötig, um die Studienbedingungen für alle zu verbessern!

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