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PA: GRAS fordert Urabstimmung aller Studierenden über Google-Mail an Uni Salzburg
Freitag, den 18. Februar 2011 um 06:53 Uhr
Eine Urabstimmung im Zuge der ÖH Wahlen im Mai soll über die Zukunft des Emailsystems von Google entscheiden.
Die Wogen gehen hoch an der Universität Salzburg, nachdem das Emailsystem der Studierenden auf „G-Apps-Education“ von Google umgestellt wurde. „Die aktuelle Kritik zeigt, dass den Studierenden die Zukunft und Sicherheit ihres Emailsystems ein wichtiges Anliegen ist. Dieses sollte nicht Spielball der politischen Fraktionen sein!“, fordert Elisabeth Piller, Aktivistin der Grünen & Alternativen StudentInnen Salzburg. „Die GRAS initiiert daher die Durchführung einer Urabstimmung im Rahmen der anstehenden ÖH-Wahlen.“
Damit wären alle 17.000 Studierenden der Universität zwischen 24. und 26. Mai aufgerufen, über das Google-Mailsystem abzustimmen. „Konkret wird es bei den ÖH-Wahlen einen eigenen Stimmzettel geben, auf dem die Frage nach der Fortführung der Google-Lösung mit JA oder NEIN beantwortet werden kann“, erläutert Jochen Nestler, GRAS.
Die Urabstimmung ist ein direktdemokratisches Instrument der ÖH, um in besonders heiklen Fragen ein Höchstmaß an studentischer Mitbestimmung zu garantieren. Im Juni endet die knapp einjährige Testphase des Google-Systems an der Uni Salzburg. Die ÖH wird über die mögliche Fortsetzung des Projekts mitentscheiden. „Das Ergebnis der Urabstimmung ist für die ÖH auf jeden Fall bindend“, so Piller.
Die Urabstimmung muss mit Zwei-Drittel der Stimmen in der ÖH-Universitätsvertretung (dem Studierendenparlament der ÖH Salzburg) beschlossen werden. Piller: „Die GRAS hat bereits einen entsprechenden Antrag eingebracht. Wir appellieren an die anderen StudierendenvertreterInnen, sich unserer Initiative anzuschließen!“
Der GRAS-Antrag im Wortlaut: salzburg.gras.at
Rückfragehinweis:
Jochen Nestler
GRAS Salzburg
0681/10425475
Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
Salzburg wehrt sich gegen Rechtsextremismus
Dienstag, den 13. April 2010 um 07:54 Uhr
Grüne & Alternative StudentInnen laden zur Demo gegen Rosenkranz
Am Donnerstag den 15. April lädt die GRAS zu einer Demonstration gegen Rosenkranz und Rechtsextremismus. Diese startet um 18 Uhr am Mirabellplatz und wird durch die Innenstadt Richtung Mozartplatz ziehen.
"Gemeinsam mit anderen Organisationen wollen wir ein Zeichen gegen Rassismus und Rechtsextremismus setzen", so Antonia Fa, Aktivistin der GRAS. "Der zunehmenden Normalisierung von rechtem Gedankengut stellen wir uns entschlossen entgegen" erklärt Fa.
Doch nicht erst seit dem Wahlkampf um die Bundespräsidentinschaft ist eine weitgehende Akzeptanz rechter Gesinnung zu erkennen. Viel zu lange findet sich Martin Graf auf dem Platz des dritten Nationalratspräsidenten. "SPÖ und ÖVP haben sich den Rechten kampflos ergeben und ihnen den Weg in höchste staatliche Positionen bereitet."schließt Antonia Fa.
Einsprüche der GRAS gegen E- Voting stattgegeben
Montag, den 18. Januar 2010 um 19:01 Uhr
Aufhebung an der Uni Wien und Salzburg bestätigen Kritikpunkte der GRAS
Heute wurde die Aufhebung der Wahl zur Österreichischen HochschülerInnenschaft an der Universität Salzburg bekannt. Parallel dazu sind in Wien jene Bescheide zugestellt worden, die bestätigen, dass auch die ÖH-Wahl an der Universität Wien aufgehoben werden. In beiden Fällen waren den Einsprüchen der GRAS (Grüne & Alternative StudentInnen) gegen die massiven Mängel bei der Wahl ausschlaggebend für Entscheidung der Wahlkommission.
Für die GRAS ist die Aufhebung der ÖH-Wahl an den beiden Universitäten ein großer Erfolg in ihrem Kampf gegen E-Voting. "Nun ist es amtlich: Der Einsatz von E-Voting führte zu so gravierenden Problemen bei der ÖH-Wahl, dass eine Wahlwiederholung nötig wurde", so Eva Pentz von der GRAS. "Die Bedenken gegen E-Voting haben sich bestätigt und müssen nun endlich auch vom Wissenschaftsministerium anerkannt werden. E-Voting darf in Zukunft nicht mehr zum Einsatz kommen!", so Pentz weiter.
Bescheide als PDFs:
- Bescheid für Uni Wien
- Bescheid für Med Uni Graz
- Bescheid für Uni Klagenfurt
- Bescheid WU-Wien
- Bescheid VetMed
- Bescheid Uni Linz
- Bescheid Uni Innsbruck
- Bescheid Uni Graz
- Bescheid TU Graz
- Bescheid Uni Salzburg
- futurezone.orf.at
- studiKURIER
- diePresse.at
GRAS Salzburg sieht Anfechtung der ÖH-Wahl 2009 bestätigt
Freitag, den 27. November 2009 um 16:22 Uhr
Die Wahlanfechtung der ÖH-Wahl durch die GRAS könnte zu Neuwahlen führen
Bereits im Juni 2009 haben die Grünen & Alternativen StudentInnen (GRAS) die Wahl der ÖH Salzburg angefochten. "Die Wahl war ein demokratiepolitisches Desaster. Die Einführung des E-Voting hat eine Reihe schwerwiegender Probleme im elektronischen Wahlsystem verursacht", kritisiert Simon Hofbauer, Aktivist der GRAS Salzburg Vielen Studierenden wurde damit das Recht auf eine demokratische Stimmabgabe genommen.
"Obwohl die GRAS federführend an der Exekutive der ÖH Salzburg beteiligt ist, haben wir im Juni 2009 eine Wahlanfechtung eingereicht", so die Kay-Michael Dankl, evenfalls GRAS - Salzburg Aktivist, "Eine Wiederholung der ÖH-Wahl ist aus demokratiepolitischen Gründen unvermeidbar. Die GRAS Salzburg hofft,dass das Ministerium aus seinen Fehlern im Mai gelernt hat und endlich vom gescheiterten Experiment des E-Voting Abstand nimmt!" So Dankl weiter.
Einhebung von Studiengebühren rechtswidrig
Donnerstag, den 08. Oktober 2009 um 10:30 Uhr
Grüne & Alternative StudentInnen fordern die sofortige Rückerstattung aller unrechtmäßig eingehobenen Studiengebühren.
Trotz angeblicher Abschaffung der Studiengebühren zahlen viele
Studierende weiterhin für ihre Bildung. Doch nicht nur das: Heute steht
fest, dass das damals beschlossene Gesetz nicht nur voller Lücken,
sondern auch die Vollzugspraxis der Universitäten mehr als mangelhaft
ist. Die GRAS fand nun heraus: Seit letztem Sommersemester haben
tausende Studierende Studiengebühren bezahlt, obwohl sie das ex lege
nicht müssten.
Im Universitätsgesetz ist ganz klar die Gleichstellung großer Gruppen
ausländischer mit österreichischen Studierenden festgelegt. Trotzdem
schicken die Universitäten pauschal Erlagscheine über EUR 363,36 an
alle Studierende, die nicht aus Österreich oder EU/EWR-Ländern kommen.
Informationen zum Thema sind auf den Universitätshomepages sehr schwer
bis gar nicht zu finden. Nicht selten sind die Beratungsstellen der
Universitäten ahnungslos.
GRAS und VSStÖ in Koalition
Dienstag, den 16. Juni 2009 um 16:13 Uhr
Am 16. Juni 2009 hat sich die Universitätsvertretung (UV) der Österreichischen HochschülerInnenschaft Salzburg konstituiert. Die GRAS als stimmstärkste Fraktion (6 von 13 Mandaten) bildet nun eine Koalition mit dem VSStÖ (2 Mandate).
Gegen rechte Hetze im Stieglkeller
Dienstag, den 02. Juni 2009 um 19:07 Uhr
Am 3. Juni trifft sich die rassistische FPÖ im Stieglkeller Salzburg
Im Zuge des EU-Wahlkampfes findet am 3. Juni eine FPÖ-Veranstaltumg im
Stieglkeller statt. Die Grünen & Alternativen StudentInnen (GRAS) und die Grünalternative Jugend (GAJ) fordern den Stieglkeller auf, sich von rechtem Gedankengut zu distanzieren und der FPÖ keinen Raum zu bieten. Der große Gastgarten könnte durchaus besser genützt werden
und sollte nicht nur der Deutschtümelei dienen.
"Es ist nicht zu akzeptieren, dass rassistische Hetze und soziale Demagogie Raum findet" meint eine GRAS Salzburg Aktivistin. "Wenn sich der Stieglkeller nicht als Treffpunkt für Rechte etablieren will, muss er die FPÖ ausladen!" kommentiert Rosa Plüsch der GAJ.
Am Mittwoch den 3. Juni findet dazu eine Demonstration gegen rechtes Denken statt. Treffpunkt ist 18 Uhr am Mirabellplatz (vor dem Schloss Mirabell).
E-Voting offensichtlich schon vor Einführung verfassungswidrig
Dienstag, den 16. Dezember 2008 um 14:46 Uhr
ÖH Wahlen 2009: Wahlkomission an der Uni Wien zurückgetreten, Minister Hahn nun im Alleingang gegen Verfassung und StudentInnen
Wien (OTS) - Massive Datenschutzrechtliche Bedenken und Verdacht auf
Verfassungswidrigkeit beim Umsetzen der E-Voting Regelung führten
gestern zum Rücktritt der Wahlkomissionsvorsitzenden der Uni Wien. Die
von Minister Hahn entsandte Vorsitzende und Verfassungsjuristin
Gerda Marx wollte es nämlich nicht verantworten, die Daten der rund
72.000 StudentInnen der Uni Wien an das Bundesrechenzentrum weiter zu
geben.
"Die GRAS denkt nun eine Klage beim Verfassungsgerichtshof an", sagt
Regina Bösch, Aktivistin der Grünen & Alternativen StudentInnen:
"Es kann nicht sein, dass das Grundrecht der geheimen Wahl - das in
der Verfassung verankert ist - von Wissenschaftsminister Hahn einfach
so übergangen wird und die Daten der StudentInnen an Dritte
weitergegeben werden."
"Das ist ein ausdrücklicher Warnhinweis, wenn genau die Person
zurücktritt, die sich beruflich am meisten mit E-Voting und dessen
Rechtsmäßigkeit beschäftigt." Die GRAS wird sich weiterhin gegen die
demokratiepolitisch wahnsinnigen Pläne des Wissenschafts- (und
interimistischen Justiz-) Ministers stellen. Bösch: "Denn nun scheint
Hahn neben den Studierenden eine neue Feindin zu haben: die
Verfassung."
ÖH Salzburg: Wissenschaftsminister Hahn rücktrittsreif
Sonntag, den 06. Juli 2008 um 12:46 Uhr
Kein UG 08 auf dem Rücken der Studierenden
Nach genauem Studium des von Wissenschaftsminister Hahn vorgelegten Entwurfs einer UG-Novelle sind sich die oppositionellen Grünen und Alternativen Studierenden, sowie die Exekutivfraktionen VSStÖ, Aktionsgemeinschaft und Unabhängige Namensliste einig: "So nicht Herr Minister, meint Michael Trinko (VSStÖ), Vorsitzender der ÖH Salzburg, und verweist auf die geplante Einführung von Zugangsbeschränkungen für Master- und Doktoratsstudien, die (teilweise) Freigabe der Studiengebühren, sowie den prolongierten Abbau inneruniversitärer Demokratie.
Diese drei Umfaller des Ministers sind es auch, die Desirée Summerer von der GRAS besonders sauer aufstoßen: Wenn Hahn unbedingt Liesl Gehrer spielen will, dann soll er das ruhig tun. Aber dort wo er hingehört, nämlich in der Politpension!, fordert sie. Vehement spricht sich die ÖH Salzburg gegen eine weitere Beschränkung der Rechte des Senates aus und fordert daher die Abschaffung des Unirates. "Die Kompetenzen des Unirates sollen wieder an den Senat übertragen werden", schließt Christian Niedermüller, stv. Vorsitzender der ÖH Salzburg und Obmann der Aktionsgemeinschaft.
Befragt nach dem von SPÖ-Wissenschaftssprecher Josef Broukal eingebrachten Gegenentwurf, orten die Salzburger StudierendenvertreterInnen tendenziell eine leichte Verbesserung. Unisono betonen sie aber, dass die Salzburger Studierenden nicht eher ruhen werden, als bis ihre Forderung nach freien, offenen und demokratischen Universitäten vollständig erfüllt sind.
OTS | ÖH Salzburg
Hahns liberales Image bröckelt
Donnerstag, den 12. Juni 2008 um 14:30 Uhr
"Die von Hahn vorgelegten Eckpunkte zur Universitätsreform lösen keine Probleme der Unis sondern verschlechtern die Situation der Studierenden", fasst Huem Otero, Aktivistin der GRAS (Grüne & Alternative StudentInnen), die neuesten Pläne von Minister Hahn zusammen.
Freigabe von Studiengebühren für ausländische Studierende, Zugangsbeschrängungen, alleinige Beschickung von Uniräten durch das Ministerium und Änderungen bei der RektorInnenwahl zeigen deutlich die undemokratische und studierendenfeindliche Ausrichtung des neuen Gesetzes. "Ziel ist es offenbar, junge Menschen von den Unis auszusperren und den Einfluss des Ministeriums zu erhöhen", ist auch Regina Bösch (GRAS) überzeugt, "außerdem wird die sogenannte Uni-Autonomie nun zur vollkommenen Farce."
Hahn disqualifiziere sich alleine schon durch das Chaos rund um die Erstellung des Gesetzesentwurfes: "Betonieren, Zumauern, wesentliche Entwicklungen verschlafen", kommentiert Huem Otero. Diese "Reform" habe diesen Namen nicht verdient. "Hahn wird seine liberale Fassade nun nicht mehr aufrecht halten können. Seine beratungs- und argumentationsresistente Reformpolitik entlarvt ihn endgültig als unreflektierten Kronprinz Gehrers verfehlter Bildungspolitik."
"Die Grünen & Alternativen StudentInnen werden jetzt erst recht gegen Zugangsbeschränkungen, Studiengebühren und gegen dieses Gesetz kämpfen. Wir wollen freie, offene und demokratische Unis!" schließt Regina Bösch ab.
Bundes ÖH: Studienförderungsgesetzes-Novellierung erster Schritt in richtige Richtung
Sonntag, den 28. Oktober 2007 um 08:06 Uhr
Die finanzielle Absicherung sozial Schwächerer muss jedoch Priorität haben
In einer ersten Reaktion begrüßt die Österreichische HochschülerInnenschaft die Verbesserungen durch die Novellierung des
Studienförderungsgesetzes. Diese können jedoch nur ein erster Schritt in die richtige Richtung sein und es müssen unbedingt weitere folgen.
Endlich wird einigen langjährigen Forderungen der ÖH nachgekommen indem beispielsweise die Beihilfen für Studierende mit Kindern und behinderte Studierende ausgebaut werden. Wir freuen uns, dass in diesen Bereichen für Studierende nun Erleichterungen getroffen wurden, erklärt Hartwig Brandl vom ÖH-Vorsitzteam.
Trotz einiger Verbesserungen für Studierende muss aber darauf hingewiesen werden, dass diese Ausweitung leider nicht einmal der Inflationsanpassung der betroffenen Zeitspanne 1999 bis 2007 entspricht. Daher wird trotz der Ausweitung real nicht einmal der Stand von 1999 erreicht. Es kann hier also kaum von einer wirklichen Ausweitung gesprochen werden, wenn die Beihilfen real gegenüber 1999 sogar gesunken sind zeigt Verena Czaby vom Vorsitzteam auf.
Lisa Schindler (ÖH-Vorsitzteam) spricht ein weiteres Problemfeld an:Beihilfen sollten vor allem sozial schwächere Studierende absichern und ihre finanzielle Situation verbessern. Leider steht bei der Ausweitung
aber nicht die Unterstützung sozial Schwächerer im Vordergrund, sondern die Ausweitung der Leistungs- und Förderstipendien, in die 2 der 8 bis 9
Millionen der geplanten Ausweitung fließen sollen. Angesichts der nach wie vor bestehenden riesigen Lücken im Stipendiensystem sollten jedoch sozial schwächere Studierende Priorität haben.
Salzburgs Vizerektor Mosler: Zugangsbeschränkungen statt mehr Geld für die Unis
Montag, den 03. September 2007 um 13:40 Uhr
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In der SN Ausgabe vom 27 August 2007 wird Salzburgs Vizerektor für Lehre, Rudolf Mosler, interviewt . In dem Gespräch erkennt Hr. Mosler einige Probleme der Universitäten, versucht sie aber mit falschen Lösungen zu beseitigen. |
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Weiterlesen: Salzburgs Vizerektor Mosler: Zugangsbeschränkungen statt mehr Geld für die Unis
VSStÖ driftet nach rechts ab
Dienstag, den 12. Juni 2007 um 12:34 Uhr
Wie auf der Bundesebene so auch in der ÖH:
Anstatt sich für zukunftsweisende Politik einzusetzen, legt sich der VSStÖ lieber mit dem konservativen Lager ins Koalitionsbett.
Mit dieser Koalitionsvariante zeigt der VSStÖ mehr als deutlich, dass es ihm nie um Inhalte sondern immer nur um Macht und Posten ging. Die neue ÖH Exelutive besteht aus VSStÖ, AG und UNL. Wir haben dem VSStÖ angeboten, mit uns eine politisch starke und gesellschaftspolitisch links orientierte Interessensvertretung für die Studierenden zu bilden. Dies wäre eine echte Chance gewesen, die ÖH offener, partizipativer und feministischer zu gestalten. Leider hat sich der VSStÖ lieber mit einer AG ins Koalitionsbett gelegt, deren politische Heimat bei der Bildungsverhinderungs-Partei ÖVP liegt. Die GRAS ist somit als stimm- und mandatsstärkste Fraktion wieder in Opposition.
Trotz aller Angebote ist der VSStÖ nicht bereit gewesen, mit der GRAS in ernsthafte Gespräche über mögliche Arbeitsschwerpunkte für eine moderne StudentInnenvertretung zu treten. Nur um seinen Machtbereich an der ÖH abzusichern, hat sich der VSStÖ einer inhaltlichen Debatte mit uns verweigert und ist statt dessen ganz nach dem Vorbild Gusenbauers - über die Mitte nach rechts hin umgefallen. Von der sich nun paktierten Koalition kann wenig erwartet werden: Die UNL hat bereits in den vergangenen zwei Jahren ihrer ÖH-Tätigkeit gezeigt, dass sich ihre Kernkompetenz im wesentlichen auf die Veranstaltung von Festeln beschränkt, die AG wiederum sei für ihr konservativ angelegtes Weltbild bekannt. Außerdem ist Bildungspolitik - laut eigenen Aussagen - für die AG kein Kernthema.
Die GRAS bleibt somit die einzige linke Kraft an der ÖH Salzburg und wir werde diese Position auch entsprechend politisch besetzen: Wir werden eine widerständige Opposition sein! Ziel der politischen Arbeit wird zum einen sein, die Studienbedingungen für die StudentInnen zu verbessern, zum anderen geht es aber auch darum, an der Uni gesellschaftspolitische Schwerpunkte zu setzen: Auch wenn wir in erster Linie eine Studierenden-Vertretung sind, kann sich Aktivität nicht auf das Uni-Areal beschränken. Politisches Engagement ist vielmehr überall dort gefragt, wo es um elementare Grund- und Menschenrechte geht.
GRAS Salzburg: Sozialdienst-Idee der SPÖ ist einfach nur dumm!
Dienstag, den 09. Januar 2007 um 01:00 Uhr
Einfach nur dumm ist die von SPÖ und ÖVP vereinbarte Sozialdienst-Idee in Zusammenhang mit der Studiengebührenfrage. Unverschämt und unverfroren dies den Wählerinnen und Wählern auch noch als Wiedereinführung des freien Hochschulzugangs in Österreich verkaufen zu wollen!
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