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ÖH Wahl 09
ÖH Wahl 09
Samstag, den 16. Mai 2009 um 12:28 Uhr

Stressfrei Studieren...

fuesse.pngWir fordern

  • Verbesserungen der Studienbedingungen
  • Entschärfung der sozialen Situation
  • Keine gesetzlichen und universitären Hürden
  • Förderung gesellschaftskritischer Wissenschaften in allen Fachbereichen

Für ein schönes, stressfreies Studium !
ÖH Wahl: 26. - 28. Mai
Wie wir alle aus eigener Erfahrung wissen, hat sich die Situation für uns Studierende in den letzten Jah­ren deutlich verschlechtert. Grund dafür war unter anderem die massive Kürzung der finanziellen Mittel der Universitäten, wodurch insbesondere die Gelder für die Lehre beständig verringert wurden.

Gleichzei­tig hat auch die Einführung des Universitätsgesetzes 2002 (UG) maßgeblich zur Verschärfung der Studien­bedingungen beigetragen. Diese Verschlechterungen bekommen vor allem wir Studierende zu spüren.

Die GRAS tritt daher bei der kommenden ÖH-Wahl an, um sich auch zukünftig in­nerhalb und außerhalb der ÖH für die Interessen der StudentInnen einzusetzen. Wir wollen Missstände an der Uni und in ihrem gesellschaftlichen Umfeld aufzei­gen und für unsere Rechte und Anliegen gegenüber Rektorat, ProfessorInnen und staatlichen Organen ein­ treten.
 
Damit stressfreies Studieren endlich möglich wird!
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 … mit fairen Prüfungsbedingungen, ohne Knock-Out
book.pngngen außerdem durch TeilnehmerIn­nenbegrenzungen und intransparente Beurteilungskri­terien erschwert. In vielen Studienrichtungen finden nach wie vor so genannte Knock-Out-Prüfungen statt, die grundsätzlich nur der Verringerung der StudentIn­nenzahl dienen.  

Wir fordern daher faire und einheitliche Prüfungsrichtlinien sowie die Abschaffung von KnockOut-Prüfungen!
 
… mit brauchbaren Unterlagen und Online-Unterstützung

In vielen Lehrveranstaltungen stehen uns Studieren­den entweder gar keine oder nur unzureichende und völlig überteuerte Skripten zur Verfügung.  Auch das Online-Angebot der Uni Salzburg ist ver­besserungswürdig, insbesondere was den Ausbau der Online-Unterstützung (Skriptenübermittlung, Dis­kussionsforen, etc.) und die unklare Aufgabenvertei­lung von PLUS-Online und Blackboard betrifft.

Wir fordern daher die Verbesserung der schriftlichen Lehrveranstaltungsunterlagen sowie den Ausbau des Online-Angebotes!
 
… trotz Erwerbsarbeit
80% der StudentInnen sind heute zur Erwerbsarbeit neben dem Studium gezwungen. Die Vereinbarung von Lehrveranstaltungsbesuch und Job gestaltet sich jedoch schwer bis unmöglich, da Arbeitszeiten häufig mit Vor-lesungszeiten kollidieren. Zusätzliche Lehrveranstaltungen am Abend oder geblockt (am Wochenende), verbesserte Lehrveran­staltungsunterlagen und die Einführung von einheit­lichen Uniöffnungszeiten (auch am Abend) würden erwerbstätigen Studierenden das Studieren wesent­lich erleichtern.

Wir fordern daher den Ausbau von Abend- und Blocklehrveranstaltungen sowie die Einführung von einheitlichen Uniöffnungszeiten!
 
… mit kostengünstigen Verkehrsmitteln

ampel.pngDurchschnittlich 157,- Euro kostet die Benutzung der öffentlichen Verkehrsmittel (Zug und Bus) derzeit jedeN StudentIn, wenn sie nach Salzburg pendeln. Glück haben jene, die in der Stadt wohnen und ,,nur" 104 Euro zahlen müssen. Für viele Studierende ist dies ein Großteil ihrer finanziellen Mittel.

Wir fordern daher die Wiedereinführung der Freifahrt für StudentInnen!
 
... nach eigenen Vorstellungen

Viele Lehrveranstaltungen sind heute immer noch von Frontalunterricht und unkritischer Informations­übermittlung geprägt. In vielen Studienplänen wurden in den letzten Jahren außerdem die frei wählbaren Fächer stark gekürzt, der Fokus auf Pflichtlehrveranstaltungen gelegt und
nicht notwendige Pflichtvoraussetzungen eingeführt. Dadurch werden uns Studierenden viele Gestaltungsmöglichkeiten im Studium genommen und die aktive und kritische Lehrveranstaltungsbeteiligung verun­möglicht.

Wir fordern daher die Stärkung einer kritischen Lehre, die Erweiterung des Wahlfachangebots im Studium, sowie mehr Vielfalt und Mitgestaltungs öglichkeiten in der Lehre!

... ohne gesetzliche Hürden

huerde.pngIn den letzten 10 Jahren wurden mit Studienge­bühren und Zugangs­beschränkungen in zahl­reichen Studienrichtungen massive gesetzliche Hürden im Studium eingeführt. Zusätzlich zu den bestehenden Beschränkungen sollen demnächst überall Zugangsbeschränkungen in Form von
Studien ingangsphasen sowie allgemeine Masterbe­schränkungen eingeführt werden. Der freie Bildungs­zugang ist damit endgültig Geschichte!

Wir fordern daher den freien Bildungszugang für alle!
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