ÖH Wahl 2011
Montag, den 14. März 2011 um 15:46 Uhr
Ergebnis der ÖH Wahl 2011 in Salzburg
GRAS bleibt klar stärkste Kraft in Salzburg - Grün-Rot wurde im Amt bestätigt
Die Wahlbeteiligung ist im Vergleich zu 2009 um 7% auf 26,76 % gestiegen!
| Fraktion | Stimmen | Prozent | Mandate |
| GRAS - Grüne & Alternative StudentInnen | 1085 | 31,38 | 5 |
| VSSTÖ - Verband sozialistischer Studierender Österreichs | 749 | 21,99 | 3 |
| AG - Aktionsgemeinschaft | 886 | 26,01 | 4 |
| PLUS - Plattform Unabhängiger Studierender Salzburg | 362 | 10,63 | 1 |
| KSV - Kommunistischer StudentInnenverband | 113 | 3,32 | 0 |
| RFS - Ring Freiheitlicher Studenten | 112 | 3,29 | 0 |
| JuLis - Junge Liberale | 99 | 2,91 | 0 |
Unsere Forderungen
Faire ECTS-Bewertung & studierbare Studienpläne!
Du bist weit über der Mindeststudienzeit? 
Du erhältst als Lehramtsstudi nur 3 ECTS-Punkte für eine Lehrveranstaltung (LV), für die andere 6 ECTS bekommen? Dich nervt die wirkungslose LV-Evaluierung?
In der Theorie entspricht 1 ECTS-Punkt genau 25 Arbeitsstunden für eine LV. Die Wirklichkeit sieht anders aus: der reale Aufwand in einer LV liegt oft weit über dem ECTS-Wert.
Viele Lehrende stellen überhöhte Anforderungen. Eine Kontrolle gibt es nicht, denn die LV-Evaluierung ist missverständlich, intransparent und folgenlos.
Hinzu kommt, dass Lehramtsstudierende für die gleiche Leistung oft weniger ECTS-Punkte bekommen. Der Grund: überfrachtete Curricula ohne Bezug zum realen Arbeitsaufwand.
Wir wollen diese Probleme lösen:
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Die ECTS-Verteilung muss dem realen Arbeitsaufwand entsprechen!
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Gleiche ECTS-Anrechnung für alle - egal ob Lehramt oder BA/MA!
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Wirksame LV-Evaluierung mit transparenten Ergebnissen!
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Schluss mit überfrachteten Studienplänen!
Freier Hochschulzugang – auch für Masterstudien!
Aufnahmeprüfungen für Masterstudien – ein fernes Bedrohungsszenario? Leider nein: der offene Hochschulzugang wird immer stärker beschnitten. Leidtragende sind die Studierenden.
Ob im Bachelor, Master oder Doktorat – Studienplatzbeschränkungen betreffen am stärksten Studierende aus bildungsfernen Familien, sowie jene mit beruflichen oder familiären Pflichten. Die Unterfinanzierung der Unis wird damit auf dem Rücken der Studierenden ausgetragen.
Es droht eine 2-Klassen-Uni: Einige offene Masterstudien für die breite Masse, mit überfüllten LVen und schlechten Betreuungsverhältnissen. In spezialisierte, hochwertige Masterstudien kommen nur einige wenige, die die Aufnahmeprüfungen bestehen (oder über die besseren Kontakte und Seilschaften verfügen).
Höhere Bildung darf kein Eliten-Privileg sein!
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Wer einen Bachelor absolviert, hat das Recht auf einen Master seiner/ihrer Wahl!
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Studis dürfen beim Umstieg auf einen fachnahen Master nicht behindert werden!
We bike Salzburg – für ein Rad-freundliches Umfeld an der Uni!
Mobilität ist in Salzburg so teuer wie in kaum einer anderen Stadt Österreichs. Die Politik wehrt sich seit Jahren vehement gegen die Versuche der ÖH, ein günstigeres Semesterticket zu erreichen. Daher wollen wir eine neue Initiative, um studentischen Radverkehr zu fördern.
Obwohl Salzburgs Studierende fleißig radeln, ist das Angebot an Radständern, überdachten Abstellplätzen und Radwegen zur Uni absolut unzureichend. Servicestellen zur raschen Behebung kleiner Schäden fehlen zur Gänze!
Die GRAS hat vor zwei Jahren das Projekt Uni:Nachhaltig ins Leben gerufen. Bisher lag der Fokus auf der umweltfreundlichen Gestaltung der Uni. Jetzt wollen wir gemeinsam mit Uni, Stadt und Land ein Konzept für eine Rad-freundliche Umgebung rund um die Uni verhandeln!
Wir setzen uns ein für:
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Ausreichend überdachte und beleuchtete Radabstellplätze an der Uni!
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Do-it-yourself Radservicestationen an allen Uni-Standorten!
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Sichere Radwege von und zur Uni!
Gleichberechtigung von Frauen in der Wissenschaft!
Frauen werden in unserer Gesellschaft nach wie vor benachteiligt: Sie verdienen durchschnittlich weniger als Männer. Jede vierte Frau ist von sexueller Gewalt betroffen. Auch in Uni und Wissenschaft sind Frauen unterrepräsentiert.
An der Uni Salzburg sind 61% der Studierenden weiblich, bei den AssistentInnen noch 44% - bei den Profs hingegen nur mehr 16,7%! (Stand 2010)
Trotz gleicher oder höherer Qualifikation kommen Bewerberinnen bei Ausschreibungen oft nicht zum Zug. Der Grund: in höheren Entscheidungsgremien dominieren Männer-Seilschaften und Freunderlwirtschaft. Die Karriere-Laufbahnen sind so angelegt, dass Frauen mit Familie praktisch keine Chance haben.
Diese Benachteiligung im Uni-Betrieb darf nicht toleriert werden! Daher will die GRAS Salzburg in den nächsten zwei Jahren auf der ÖH ein Projekt zur Förderung von Jungwissenschafterinnen umsetzen.
Benachteiligung von Frauen beenden:
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Öffentliche Kampagne, um Bewusstsein für die Benachteiligung von Frauen an der Uni zu fördern!
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Erarbeitung eines Maßnahmenkatalogs!
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Männlich dominierte Wissenschaftstradition dekonstruieren! Raum für neue Denkansätze ermöglichen
Unser Wahlkampf-Folder:
Forderungen der BundesGRAS: oehwahl.gras.at
Informationen von der ÖH gibts auf wahl.oeh.ac.at
und www.oeh-salzburg.at/wahlen
Du diskutierst gern, hast Ideen, möchtest deine Uni mitgestalten? - Dann meld' dich bei uns!

MITGESTALTEN STATT KLAPPE HALTEN!
Wir sind eine Gruppe von grünen & alternativen StudentInnen, die auch über den universitären Tellerrand blicken. Was uns „eint“, ist der Wille, etwas zu verändern, genauso wie eine große Vielfalt an Meinungen und Interessen.
Partizipation in der GRAS kennt viele Formen (Infostand-Betreuung, Artikel verfassen, Grassierend austeilen, Veranstaltungen organisieren, mitdiskutieren,...).
Wir freuen uns über jede Person, die mit uns gemeinsam aktiv werden will!
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Informationen zu unseren Grundsätzen
ÖH Wahl 2009:


















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