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Rassismus ist weit verbreitet

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Rassismus ist weit verbreitet
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Die Unterscheidung zwischen „wir“ und „die anderen“ ist in unserer Gesellschaft allgegenwärtig. Viele der Vorstellungen, die „wir“ von „den anderen“ haben, sind rassistisch geprägt. Rassen theorien wurden gegen Anfang des 18. Jahrhunderts entwickelt, gerade zu einer Zeit, als Europa seine globalen Eroberungen sowie den Sklavenhandel zu legitimieren suchte.

 

In Österreich war es zuletzt der Nationalsozialismus, der Rassenhass in seiner hässlichsten Form zum Ausdruck brachte. Mittlerweile wurde Rasse als Unterscheidungsmerkmal bei Menschen wissenschaftlich klar widerlegt. Trotzdem halten sich pseudowissenschaftliche Rassentheorien hartnäckig und Rassismen sind nach wie vor Teil unseres Alltags: Äußerungen wie “Sie [afrikanische MigrantInnen] schauen nicht nur anders aus, sondern sie sind auch anders, und zwar sind sie ganz besonders aggressiv”* oder „diese Rechnung ist getürkt“ sind diskriminierend und legitimieren (rechts)radikale Vorgehensweisen. Sie sind ein Schritt zur Standardisierung von rassistischen Denk- und Handlungsweisen.


Auch vor den Universitäten macht diese Entwicklung nicht Halt:
Unis sind durchzogen von Burschenschaften, die unter dem Deckmantel der Wissenschaftlichkeit deutsch-nationales und rassistisches Gedankengut verbreiten.


Es geht um unseren Lebensraum: Wir alle sind dafür verantwortlich, wie sich unsere Umgebung entwickelt. Wegschauen und ignorieren schafft eine Welt, die nicht lebenswert ist. Steh auf und sag auch du nein, wenn Ewiggestrige sich auf den Universitäten breit machen.

Rassismus entsteht durch die “verallgemeinerte und verabsoluti-
erte Wertung tatsächlicher oder fiktiver Unterschiede zum Nutzen
des Anklägers und zum Schaden seines Opfers, mit der seine Privi-
legien oder Aggressionen gerechtfertigt werden sollen.”

(Albert Memmi, Franz. Soziologe, 1987)

Übergriffe

Rassistische Übergriffe sind in Österreich an der Tagesordnung. Im aktuellen Anti-Rassismusbericht von ZARA sind über 1500 Fälle von rassistischen Schmierereien, Beschimpfungen und tätlichen Angriffen dokumentiert. Wir müssen nur unsere Wohnungen verlassen um selbst ZeugInnen dieser verbalen oder tätlichen Übergriffe zu werden. Hier ist Zivilcourage gefragt! Rassismus geht uns ulle an und kann auch von uns allen bekämpft werden.
Wir kämpfen mit dir!

Daher fordern wir:

★ Zivilcourage gegen die xenophobe Grundstimmung
★ Auftreten gegen Rassismen im Alltag und an der Uni
★ Akzeptanz statt Toleranz



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