Urabstimmung über Google-Apps bei ÖH Wahlen?
Montag, den 21. März 2011 um 18:59 Uhr
GRAS fordert Urabstimmung aller Studierenden zum neuen Email-System
Im Herbst stellte die Uni Salzburg das Email-System aller Studierenden auf „G-Apps-Education“ von Google um. Grund für die Umstellung war die studentische Kritik am alten System. Kritisiert wurde insbesondere der geringe Speicherplatz der Email-Accounts. Auch sollten in Zukunft Collaboration-Tools á la Google-Docs zur Verfügung stehen, die von Studierenden immer stärker genutzt werden. Aufgrund der eingeschränkten personellen und finanziellen Ressourcen der Uni können die IT-Services derlei Angebote nicht selbst „in-house“ zur Verfügung stellen. Die ÖH Salzburg hat in Verhandlungen mit der Uni mehrere Bedingungen für die probeweise Umstellung gestellt, wie etwa strikten Datenschutz und Werbefreiheit. Die Uni hat diesen Voraussetzungen zugestimmt.
GRAS: Studierende sollen entscheiden
Nun liegt es an den Studierenden, zu beurteilen, ob sie Google bei der Einhaltung der vertraglichen Bestimmungen vertrauen. Deshalb hat die GRAS einen Antrag gestellt, im Rahmen der kommenden ÖH-Wahl (24.-26. Mai) eine Urabstimmung über G-Apps-Edu durchzuführen. Somit sind alle Studierenden aufgerufen, auf einem separaten Stimmzettel für oder gegen die Beibehaltung der neuen Lösung abzustimmen. Um gültig zu sein, müssen mindestens ein Drittel der wahlberechtigten Studierenden an der Abstimmung teilnehmen. Dann ist das Ergebnis der Abstimmung für die ÖH und in weiterer Folge die Uni bindend. Damit es zu einer Urabstimmung kommt, müssen die anderen ÖH-Fraktionen dem Antrag der GRAS mit mindestens Zwei-Drittel-Mehrheit zustimmen.
Mehr Infos zu Google-Apps und dem Antrag der GRAS findest du auf unserer Website (salzburg.gras.at)!

RSS Feed abonnieren
