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Ungerechtigkeit nicht nur an Österreichs Universitäten erkennen und bekämpfen
Montag, den 08. März 2010 um 10:20 Uhr

feminismus.gifDie GRAS ruft alle Menschen dazu auf, weiterhin ein lautes Zeichen gegen Sexismus zu setzen. Nach wie vor sind Frauen in allen Lebensbereichen schlechter gestellt.

Heute, am 8.März, ist weltweiter Frauentag. Nicht nur heute, sondern jeden Tag arbeitet die GRAS gegen Sexismus und für Feminismus. "Wir kämpfen dafür, dass sich die gesellschaftlichen Verhältnisse ändern. Die traurige Wahrheit ist, dass Frauen nach wie vor am Stärksten von Armut, häuslicher, religiöser und struktureller Gewalt sowie unzähligen Diskriminierungen mehr betroffen sind als Männer", so die GRAS-Aktivistin Gina Waibel. 

Das spiegelt sich auch an Österreichs Unis wider: "Männerbünde und jahrhundertealte Strukturen können hier nur mühsam aufgebrochen werden", so Waibel. Frauen, die in Forschung und Lehre arbeiten, sich in Gremien engagieren und manchmal auch noch zusätzlich politisch arbeiten, sind immer noch zumindest einer Belastung mehr ausgesetzt als ihre Kollegen, da Frauen nach wie vor den mit Abstand überwiegenden Teil der Reproduktionsarbeit leisten. Aber auch bei der Besetzung neuer Posten an der Uni haben Männer die Nase vorne. Erst unlängst wurde sogar auf höchster Ebene bestätigt, dass Frauen bei "gleicher Qualifikation" immer noch benachteiligt werden, wie sich am Beispiel Margarethe Hochleitner zeigte, die bei der Rektoratsbesetzung aufgrund veralteter Rollenbilder benachteiligt wurde. 

"So lange, bis die Kategorie Geschlecht nicht mehr dazu führt, dass Menschen, die mit einer Vagina geboren wurden, gewaltsam in ihrem gesamten Leben strukturellen Barrieren unterworfen sind, wird sich auch am feministischen Kurs der GRAS nichts ändern", schließt Waibel. Daher ruft die GRAS auch zur Teilnahme an den zahlreichen heute stattfindenden Demonstrationen auf.  

Die GRAS steht für jede Nachfrage gerne zu Verfügung und ruft alle Menschen dazu auf, tagtäglich gegen Sexismus und Diskriminierung anzukämpfen.

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