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Salzburg anders Mobil, Platzvergleich auf der Staatsbrücke

Am Samstag, 19. September zwischen 8-10 Uhr (ja, das ist früh für Samstag..) wird es ein Fotoshooting auf der Staatsbrücke geben, wo vergliechen wird, wieviel Platz 60 Autos, 60 RadfahrerInnen, 60 FußgängerInnen und 60 Menschen, die mit Öffis fahren brauchen. 

Nach dem Vorbild von Thailand wird der Verein fairkehr und die Stadt Salzburg einen Platzvergleich der unterschiedlichen Verkehrsarten machen.

Gesucht werden noch Menschen die dort mit Autos aushelfen können. Einfach bei Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. melden!

Im Zuge der internationalen Woche der Mobilität finden am Samstag 19. September in der Linzergasse verschiedene Veranstaltungen zu „Salzburg anders Mobil“ statt. Da bietet es sich an, auch an diesem Tag den Platzvergleich auf der Staatsbrücke zu machen.

Die Projektidee und Ablauf:
1.                 Leere Staatsbrücke
2.                 60 stehende RadfahrerInnen
3.                 60 FußgeherInnen, neben einem leeren Stadtbus
4.                 60 Menschen auf Sesseln, so auf der Staatsbrücke verteilt, wie wenn diese alleine im Auto sitzen würden
5.                 60 Menschen im Auto, bzw. davon 16 Gehzeuge

Bei jeder Projektphase werden aus unterschiedlichen Positionen Fotos gemacht, die zeigen, wie viel Platz die unterschiedlichen Verkehrsarten beanspruchen, bzw. wie viel Platz den unterschiedlichen Verkehrsarten, meist ganz selbstverständlich und unbewusst, zugestanden wird.

Im Anschluss an den Größenvergleich soll es eine Pressekonferenz (evtl. Steinterrasse) geben. Für die Pressekonferenz haben wir an Bgm. Heinz Schaden, Stadtrat Johann Padutsch, Gunter Mackinger, WK Sbg., Peter Weiss (Radverkehrskoordinator der Stadt), einE PensionistIn, einE Rad fahrendeR Mutter/Vater, einE AutofahrerIn,… gedacht.

Unser Projektziel ist die Anregung einer öffentlichen Diskussion über den Stellenwert des Menschen zu Fuß. Wie viel Platz der schönen Stadt Salzburg wird der Maschine gegeben und wie viel Platz wird den Menschen gegeben? Wie viel öffentliche Gelder fließen in den Erhalt von „Maschinenlebensraum“ und wie viel wird für den Erhalt von Menschenlebensraum aufgewendet?

Unser Wunsch ist eine breite Diskussion über eine „bedürfnisorientierte Mobilität mit wenig Verkehr“ (Udo Becker, Verkehrsökologe aus Dresden).

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