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J. Philippe Rushton, Gast der Olympia, meint, Hautfarbe und Kriminalitätsrate stünden in direktem Zusammenhang - die GRAS fordert die längst überfällige Abwahl Martin Grafs.
Wenn der von der deutschnationalen Burschenschaft Olympia eingeladene "Wissenschafter" J. Philippe Rushton "schwarze", "weiße" und "asiatische" "Großrassen" gegeneinander antreten lässt, ist klar, wer gewinnt: der Rassismus. "Wissenschaft wird hier zum Pseudonym für längst überkommene menschenverachtende Thesen und rassistische Hetze", empört sich die GRAS-Aktivistin Lisa Breit. Tatjana Markl (GRAS) pflichtet ihr bei: "Die Vorstellung, die Zahl der Hautpigmente wäre ausschlaggebend für beispielsweise die Zahl unehelicher Kinder ist seit Jahrzehnten widerlegt. Rushtons Behauptungen bezeugen neben seiner Ignoranz wieder einmal aufs Neue, wie stark pseudo-wissenschaftliche Arbeiten von Resentiments verfälscht werden können."
Vom 5. bis 7. Februar treffen bei der „Sicherheitskonferenz“ in München die Verteidigungsminister der NATO-Staaten, die Generäle und Rüstungslobbyisten zusammen, um ihren tödlichen Geschäften nachzugehen. Auch dieses Jahr werden wir massenhaft auf die Straße gehen: Gegen Krieg, Krise und Kapitalismus!
Samstag, 06.02.2010: Internationale Großdemonstration
13 Uhr Marienplatz, München
Mehrere Menschen der GRAS werden bei der Demo auch anwesend sein. Wenn ihr mit uns mitfahren wollt, schickt einfach eine Mail an Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spam-Bots geschützt, du musst Javascript aktivieren, damit du sie sehen kannst
Mehr Infos gibts im Aufruf Flyer
Nie wieder Faschismus – nie wieder Krieg!
Wie jedes Jahr findet auch 2010 am 13.Februar wieder einer der größten Naziaufmärsche Europas in Dresden statt. Dieser seit der Jahrtausendwende von tausenden Neonazis veranstaltete "Trauermarsch" soll dazu dienen, die Verbrechen des Nazi-Regimes zu leugnen und Nazi-Deutschland zum eigentlichen Opfer des 2.Weltkrieges umzudeuten.
Weiter …Polizei tritt Europäische Menschenrechtskonvention und Bundesverfassung mit Füßen!
"Das ist ein eindeutiger Bruch des in Österreich verfassungsmäßig garantierten Rechtes auf Versammlungsfreihei!" so Antonia Fa von der GRAS. Die Demonstration gegen den rechtsextremen WKR-Ball wurde von der Bundespolizeidirektion Wien wegen angeblicher Gefährdung der öffentlichen Sicherheit untersagt. Die Polizei hat es aber nicht der Mühe wert befunden zu erklären, worin diese Gefährdung genau besteht.
"Dass in Österreich Bälle von rechtsextremen HolocaustleugnerInnen in der Hofburg stattfinden können ist schon schlimm genug. Dass nicht einmal mehr dagegen demonstriert werden darf, schlägt dem Fass den Boden aus. Wieder einmal schützt die Polizei Rechtsextreme, während gleichzeitig antifaschistisches Engagement kriminalisiert wird", so Fa weiter. Wenn garantierte Grundrechte wie Meinungs- und Versammlungsfreiheit nicht mehr wahrgenommen werden können, ist diese eine Gefahr für die ganze Demokratie, deren stückweiser Abbau anscheinend schon begonnen hat. Gegen die Untersagung wird auf jeden Fall Berufung eingelegt.
Hinweis: ungeachtet dieses Verbots refundiert die ÖH Salzburg all jenen die Fahrtkosten, die sich an Formen des Protests gegen den rechtsextremen WKR-Ball beteiligen! Infos unter Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spam-Bots geschützt, du musst Javascript aktivieren, damit du sie sehen kannst
Am 29. Jänner 2010 findet zum mittlerweile 57. Mal der alljährliche Ball des Wiener Korporationsrings (WKR) in der Hofburg statt. Im WKR sind mehr als zwanzig lokale Studentenverbindungen organisiert, die sich politisch in einem Spektrum zwischen „national-freiheitlich“, völkisch-deutschnational und offen rechtsextrem bewegen. Der bekannteste Mitgliedsbund ist derzeit sicherlich die Burschenschaft Olympia, deren „alter Herr“ Martin Graf skandalträchtig das Amt des dritten Nationalratspräsidenten bekleidet. Gerade die Olympia zeigt sehr deutlich die Scharnierfunktion deutschnationaler Korporationen zwischen der FPÖ einerseits und dem Neonazismus andererseits. Daneben äußert sich die Olympia immer wieder rassistisch, antisemitisch und NS-verharmlosend.
Weiters stehen Burschenschaften für Männerbündelei und Sexismus. Das zeigt sich schon daran, dass Frauen grundsätzlich der Beitritt zu sämtlichen WKR-Verbindungen untersagt ist und sie bestenfalls an ausgewählten Abenden als Begleitung „mitgebracht“ werden dürfen. Ein Blick in das korporierte Liedgut verdeutlicht das sexistische Rollenbild, wenn davon gesungen wird, dass die Frauen statt an der Universität doch besser bei Wäsche, Herd und Nähmaschine zu sein hätten.
Die ÖH zahlt dir dein Zugticket nach Wien, melde dich bei Simon unter Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spam-Bots geschützt, du musst Javascript aktivieren, damit du sie sehen kannst
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